Der Gepard (Acinonyx jubatus)

Der Gepard (Acinonyx jubatus) gehört zur Familie der Katzen. Trotz seiner Größe gehört er nicht zur Unterart der Großkatzen, sondern er gehört zur Unterart der Kleinkatzen (Felinae)
 
Die Wortherkunft des wissenschaftliche Name Acinonyx ist auf die unbeweglichen Krallen der Geparden zurückzuführen und besteht aus den griechischen Wörtern ἀκίνητος akínetos, deutsch "unbeweglich",  "nicht einziehbar" und ὄνυξ ónyx, deutsch "Kralle".
 
Der englische Name "cheetah" für den Geparden kommt aus dem Sanskrit (eine der ältesten Sprachen der Welt)  "chitraka" und hat die Bedeutung "der Gefleckte".
 

Das Fleckenmuster ist bei jedem Geparden individuell gezeichnet und damit individuell einzigartig. Unter dem hellen Fell ist die Haut hell unter den dunklen Flecken ist die Haut schwarz.

 

Die zudem charakteristischen schwarzen Tränenstreifen im Gesicht ziehen sich von den inneren Augenwinkeln bis zu den Mundwinkeln. Da Geparden tagaktiv und auch Tagjäger sind, dienen sie dazu, dass Geparden tagsüber bei der Jagd nicht vom grellen Sonnenlicht geblendet werden.

Auf dem Bild kann man sehr gut erkennen, dass junge Geparden eine hellgraue Nackenmähne tragen. Sie dient der Tarnung und lässt den Geparden mit dem Savannengras verschmelzen. Es wird zudem davon ausgegangen, dass diese Nackenmähne dem Rückenfell des Honigdachses ähnelt und diesen damit sozusagen imitiert, denn der Honigdachs zeigt gegenüber Feinden ein sehr wehrhaftes und aggressives Verhalten. Die Nackenmähne bildet sich nach einigen Monaten langsam zurück.

Geparde sind die schnellsten Landtiere der Erde. Sie können in wenigen Sekunden auf eine Geschwindigkeit von ca. 100 km/h beschleunigen.

 

Auf dem Bild kann man sehen, dass bereits die jungen Geprden die typischen Bewegungsabläufe zeigen.

Mittlerweile sieht man die kleinen Geparden immer häufiger und höher auf Bäumen herumklettern. Oft versuchen sie Ihrer Mutter zu folgen, die mit einem großen Satz oben in die Bäume springt ("klettert"). In der Regel hält "Alwa" dann Ausschau nach den Tierpflegern, die sie mit Futter versorgen.
   
Erwachsene Geparden haben festgewachsene und abgestumpfte Krallen und können diese nicht einziehen, wie andere Raubkatzen. Die Krallen setzen sie beim Laufen wie Spikes ein, wodurch u.a. auch die immense Geschwindigkeitsbeschleunigung möglich ist. Nicht so sehr geeignet sind diese Krallen zum Klettern, daher springen erwachsene Geparden eher auf Bäume und wirken beim Klettern etwas ungelenk. Viele Geparden lieben es auf Bäume zu "klettern" oder Anhöhen zu erklimmen, um sich einen besseren Überblick des Geländes, mögliche Gefahren oder auch vorhandene Beutetiere zu verschaffen. Es soll aber auch Gepardenfamilien geben, die überhaupt nicht "klettern".
 
 
 
 
 
in ihrem Jagdverhalten hoch spezialisierten Geparde 
Geschwindigkeit: 80 – 130 km/h (Rennend, Geschätzt)
Gewicht: 21 – 72 kg (Erwachsener)
Länge: 1,1 – 1,5 m (Körperlänge)
Wissenschaftlicher Name: Acinonyx jubatus
Höhe: 67 – 94 cm (Schulterhöhe)
Tragzeit: 90 – 98 Tage
Erhaltungszustand: Gefährdet (Abnehmend) Encyclopedia of Life